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<title>Tony Sender</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Tony Sender</span></h1>
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<p><b>Tony Sender</b> (auch <i>Toni Sender</i>; * <a href="29._November" title="29. November">29. November</a> <a href="1888" title="1888">1888</a> in <a href="Wiesbaden-Biebrich" title="Wiesbaden-Biebrich">Biebrich</a>, <a href="Landkreis_Wiesbaden" title="Landkreis Wiesbaden">Landkreis Wiesbaden</a>; † <a href="26._Juni" title="26. Juni">26. Juni</a> <a href="1964" title="1964">1964</a> in <a href="New_York_City" title="New York City">New York</a>) war eine <a href="Deutschland" title="Deutschland">deutsche</a> <a href="Politiker" title="Politiker">Politikerin</a> (<a href="Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands" title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands">SPD</a>, <a href="Unabh%C3%A4ngige_Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands" title="Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands">USPD</a>) und <a href="Journalist" title="Journalist">Journalistin</a> mit dem bürgerlichen Namen <i>Sidonie Zippora Sender</i>, die auch die Pseudonyme <i>Dora Denis</i> und <i>Elisabeth</i> verwendete. In der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion, der sie von 1920 bis 1933 angehörte, wurde sie zum linken Flügel gerechnet.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Am 29. November 1888 wurde Tony Sender in Biebrich (heute zu <a href="Wiesbaden" title="Wiesbaden">Wiesbaden</a>) als dritte Tochter des Kaufmanns Moritz (Moses) Sender und dessen Frau Marie (geb. Dreyfus) geboren. Ihre Eltern waren beide <a href="Orthodoxes_Judentum" title="Orthodoxes Judentum">orthodoxe Juden</a>, ihr Vater war Vorsitzender der jüdischen Gemeinde zu Biebrich. Sie überraschte ihre Eltern damit, dass sie einen Beruf erlernen wollte, und verließ nach ihrem Abschluss an der <a href="H%C3%B6here_T%C3%B6chterschule" class="mw-redirect" title="Höhere Töchterschule">Höheren Töchterschule</a> bereits als Dreizehnjährige ihre Familie, um in <a href="Frankfurt_am_Main" title="Frankfurt am Main">Frankfurt am Main</a> die private Handelsschule für Mädchen zu besuchen. Sie wollte, wie sie später schrieb, so bald wie möglich ökonomisch und damit auch geistig und in ihrer Lebensführung ihr „eigener Herr“ sein. Im Bürgertum war damals <a href="Erwerbst%C3%A4tigkeit" title="Erwerbstätigkeit">Erwerbstätigkeit</a> für Frauen nicht vorgesehen, ihre Berufsperspektive als kaufmännische Angestellte ließ sich gerade noch mit den Kriterien bürgerlicher Anständigkeit vereinbaren.
</p><p>Schon vor Abschluss der Ausbildung verdiente sie sich ihren Lebensunterhalt selbst. Sie wurde nach der Ausbildung kaufmännische Angestellte der Frankfurter Metallhandelsfirma Beer, Sondheimer &amp; Co. Sie trat der <a href="Gewerkschaft" title="Gewerkschaft">Büroangestelltengewerkschaft</a> und der <a href="Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands" title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands">SPD</a> bei. Für das Studium der Nationalökonomie verweigerte ihr der Vater die damals notwendige Zustimmung. Einige Zeit lebte sie in <a href="Paris" title="Paris">Paris</a> und engagierte sich bei den französischen <a href="Sozialisten" class="mw-redirect" title="Sozialisten">Sozialisten</a>. Mit der Ermordung <a href="Jean_Jaur%C3%A8s" title="Jean Jaurès">Jean Jaurès</a>’ und dem Ausbruch des <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkriegs</a> kehrte sie nach Frankfurt zurück, wo sie zusammen mit <a href="Robert_Di%C3%9Fmann" title="Robert Dißmann">Robert Dißmann</a> in ganz Südwestdeutschland Friedensarbeit leistete.
</p>

<p>Nach dem Krieg arbeitete sie maßgeblich in der <a href="Arbeiter-_und_Soldatenrat" title="Arbeiter- und Soldatenrat">Arbeiterrätebewegung</a> mit und wurde 1919 Abgeordnete der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung. 1920 wurde sie für die <a href="Unabh%C3%A4ngige_Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands" title="Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands">Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands</a> (USPD) im Wahlkreis Hessen-Nassau in den Reichstag gewählt. Seit 1922 nahm sie ihr Mandat nach der Wiedervereinigung der beiden sozialdemokratischen Parteien für die SPD wahr. Von 1924 bis 1933 wirkte sie als Reichstagsabgeordnete für den Wahlkreis Dresden-Bautzen mit den Arbeitsschwerpunkten Zoll- und Handelspolitik.
</p>

<p>In der SPD-Reichstagsfraktion war Tony Sender zusammen mit Abgeordneten wie <a href="Paul_Levi" title="Paul Levi">Paul Levi</a>, <a href="Kurt_Rosenfeld" title="Kurt Rosenfeld">Kurt Rosenfeld</a>, <a href="Max_Seydewitz" title="Max Seydewitz">Max Seydewitz</a> und <a href="Heinrich_Str%C3%B6bel" title="Heinrich Ströbel">Heinrich Ströbel</a> Angehörige des linken Flügels, der an marxistischen Konzeptionen festhielt und ab 1930 in Opposition zur Tolerierungspolitik der Fraktionsmehrheit gegenüber den <a href="Pr%C3%A4sidialkabinett" title="Präsidialkabinett">Präsidialkabinetten</a> <a href="Heinrich_Br%C3%BCning" title="Heinrich Brüning">Brüning</a> und <a href="Franz_von_Papen" title="Franz von Papen">Papen</a> stand.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch der Wechsel ihres Wahlkreises von Frankfurt nach Dresden ab 1924 war unter anderem eine Folge der veränderten Kräfteverhältnisse in der Partei, da Sender als entschiedene Linke in Frankfurt nicht mehr auf einen sicheren Listenplatz gewählt worden wäre, während Sachsen zunehmend zur Bastion des linken SPD-Flügels wurde.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Abstimmung zur Bewilligung der vierten Baurate des <a href="Deutschland_(Schiff%2C_1933)" title="Deutschland (Schiff, 1933)">Panzerschiffs&nbsp;A</a> und der ersten Baurate des Panzerkreuzers&nbsp;B am 20. März 1931 blieb Sender zusammen mit sechs anderen sächsischen SPD-Abgeordneten demonstrativ fern. Vier sächsische Abgeordnete (Seydewitz, <a href="Bernhard_Kuhnt" title="Bernhard Kuhnt">Kuhnt</a>, Ströbel, <a href="Georg_Engelbert_Graf" title="Georg Engelbert Graf">Graf</a>) brachen die Fraktionsdisziplin sogar offen und stimmten gegen die vorliegenden Anträge, was zu ihrem Ausschluss aus der SPD-Fraktion und der Neukonstituierung als <a href="Sozialistische_Arbeiterpartei_Deutschlands_(1931)" title="Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)">SAPD</a> führte.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Trotz ihrer kritischen Haltung ging Sender diesen Schritt von Teilen ihrer linken Fraktionskollegen jedoch nicht mit und verblieb in der SPD. Im Jahre 1932 trat sie für einen Generalstreik ein, um die drohende Gefahr einer nationalsozialistischen Machtergreifung abzuwenden.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Allein als Redakteurin der Betriebsräte-Zeitschrift des <a href="Deutscher_Metallarbeiter-Verband" title="Deutscher Metallarbeiter-Verband">Deutschen Metallarbeiter-Verbandes</a> verfasste sie bis 1933 fast 420 Beiträge. 1928 wurde ihr zudem die Redaktion der <i>Frauenwelt</i>, einer Illustrierten der SPD, übertragen.
</p><p>Nach offenen NS-Morddrohungen floh sie am 5. März 1933 in die <a href="Tschechoslowakei" title="Tschechoslowakei">Tschechoslowakei</a>. Dort engagierte sie sich sofort im Rahmen der antinazistischen Grenzarbeit in Richtung Sachsen. Auch in Antwerpen war sie im Widerstand gegen das <a href="Deutsches_Reich_1933_bis_1945" class="mw-redirect" title="Deutsches Reich 1933 bis 1945">nationalsozialistische Deutschland</a> aktiv und arbeitete eng mit der dortigen 50-köpfigen Exilgruppe des <a href="Reichsbanner_Schwarz-Rot-Gold" title="Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold">Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold</a> zusammen. Am 29. März 1934 veröffentlichte der <i><a href="Deutscher_Reichsanzeiger" title="Deutscher Reichsanzeiger">Deutsche Reichsanzeiger</a></i> die <a href="Zweite_Ausb%C3%BCrgerungsliste_des_Deutschen_Reichs" title="Zweite Ausbürgerungsliste des Deutschen Reichs">zweite Ausbürgerungsliste des Deutschen Reichs</a>, durch welche sie <a href="Gesetz_%C3%BCber_den_Widerruf_von_Einb%C3%BCrgerungen_und_die_Aberkennung_der_deutschen_Staatsangeh%C3%B6rigkeit" title="Gesetz über den Widerruf von Einbürgerungen und die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit">ausgebürgert</a> wurde.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1935 siedelte sie in die <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">USA</a> über. Den Pariser Volksfront-Aufruf von Ende 1936 trug sie mit, aber nach Abschluss des <a href="Hitler-Stalin-Pakt" class="mw-redirect" title="Hitler-Stalin-Pakt">Hitler-Stalin-Paktes</a> im Sommer 1939 verabschiedete sie sich von diesen Vorstellungen.
</p>

<p>In den USA betätigte sie sich ebenfalls in diversen Emigrantengruppen, klärte in zahllosen Vorträgen und Artikeln über die Situation im „<a href="NS-Staat" title="NS-Staat">Dritten Reich</a>“ auf und widersprach dabei heftig der <a href="Kollektivschuld" title="Kollektivschuld">Kollektivschuld</a>-These. Zeitweilig erarbeitete sie für den amerikanischen Geheimdienst <a href="Office_of_Strategic_Services" title="Office of Strategic Services">OSS</a> Berichte und Lageeinschätzungen<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zu diversen von der Wehrmacht okkupierten Ländern sowie zu Deutschland. Sodann arbeitete sie, seit 1943 amerikanische Staatsbürgerin, als Wirtschaftsspezialistin bei der UNRRA (<a href="United_Nations_Relief_and_Rehabilitation_Administration" class="mw-redirect" title="United Nations Relief and Rehabilitation Administration">United Nations Relief and Rehabilitation Administration</a>), später als Repräsentantin der American Federation of Labor (<a href="American_Federation_of_Labor" title="American Federation of Labor">AFL</a>) bzw. des Internationalen Bundes Freier Gewerkschaften beim Wirtschafts- und Sozialrat der <a href="Vereinte_Nationen" title="Vereinte Nationen">Vereinten Nationen</a>. Sie engagierte sich in der <a href="UN-Menschenrechtskommission" class="mw-redirect" title="UN-Menschenrechtskommission">UN-Menschenrechtskommission</a> und der <a href="Kommission_der_Vereinten_Nationen_zur_Rechtsstellung_der_Frau" title="Kommission der Vereinten Nationen zur Rechtsstellung der Frau">Kommission der Vereinten Nationen zur Rechtsstellung der Frau</a>. Besondere Verdienste erwarb sie sich bei der internationalen Bekämpfung und Ächtung der <a href="Zwangsarbeit" title="Zwangsarbeit">Zwangsarbeit</a>. Sie starb am 26. Juni 1964 in New York an einem <a href="Schlaganfall" title="Schlaganfall">Schlaganfall</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gedenken">Gedenken</h2></div>
<p>Im Jahr 1988 wurde ihr zu Ehren an ihrem Geburtsort die Ausstellung „100 Jahre Tony Sender“ gezeigt. 1992 wurde ihr auch in Frankfurt am Main eine große Ausstellung gewidmet. Seit 1992 verleiht die Stadt Frankfurt den <a href="Tony-Sender-Preis" title="Tony-Sender-Preis">Tony-Sender-Preis</a> zur Förderung von „hervorragenden innovativen Leistungen, die der Verwirklichung der Gleichberechtigung der Geschlechter dienen und der Diskriminierung von Frauen entgegenwirken.“ Die Parteischule der SPD Hessen-Süd, Toni-Sender-Akademie, ist nach ihr benannt.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 31. Oktober 2022 wurde an ihrem ehemaligen Wohnort, <a href="Berlin-Wilmersdorf" title="Berlin-Wilmersdorf">Berlin-Wilmersdorf</a>, Wittelsbacherstraße 34, eine <a href="Berliner_Gedenktafel" title="Berliner Gedenktafel">Berliner Gedenktafel</a> enthüllt.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schriften">Schriften</h2></div>
<ul><li>Tony Sender: <i>Autobiography of a German Rebel</i>. New York: Vanguard Press, 1939
<ul><li>Tony Sender (Herausgeberin <a href="Gisela_Brinker-Gabler" title="Gisela Brinker-Gabler">Gisela Brinker-Gabler</a>): <i>Autobiographie einer deutschen Rebellin.</i> Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-596-22044-0.</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Zeitschriftenbeiträge_(Auswahl)"><span id="Zeitschriftenbeitr.C3.A4ge_.28Auswahl.29"></span>Zeitschriftenbeiträge (Auswahl)</h2></div>
<p>In: <a href="Der_sozialistische_Arzt" title="Der sozialistische Arzt">Der sozialistische Arzt</a>
</p>
<ul><li><i>Stimmen gegen den § 218.</i> 7. Jg. (1931), Heft 4 (April), S. 103–104, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/DSA_VII_1931_4/page/n7/mode/1up">Textarchiv&nbsp;– Internet Archive</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Willy_Buschak" title="Willy Buschak">Willy Buschak</a>: <i>Die Vereinigten Staaten von Europa sind unser Ziel. Arbeiterbewegung und Europa im frühen 20. Jahrhundert</i>. Klartext, Essen 2014, ISBN 978-3-8375-0751-5.</li>
<li>Anette Hild-Berg: <i>Tony Sender (1888–1964). Ein Leben im Namen der Freiheit und der sozialen Gerechtigkeit.</i> Bund-Verlag, Köln 1994, ISBN 3-7663-2506-X.</li>
<li>Brigitte Kassel: <i>Toni Sender (1888–1964).</i> In: Siegfried Mielke (Hrsg.): <i>Gewerkschafterinnen im NS-Staat, biografisches Handbuch</i>, Bd. 2. Metropol-Verlag, Berlin 2022 (Gewerkschafter im Nationalsozialismus; 10), ISBN 978-3-86331-633-4, S. 460–483.</li>
<li><a href="Siegfried_Mielke" title="Siegfried Mielke">Siegfried Mielke</a>, <a href="Stefan_Heinz" title="Stefan Heinz">Stefan Heinz</a> (Hrsg.): <i>Emigrierte Metallgewerkschafter im Kampf gegen das NS-Regime</i> (= Gewerkschafter im Nationalsozialismus. Verfolgung – Widerstand – Emigration, Bd. 3). Metropol Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-86331-210-7, S. 20, 57, 191, 207, 212, 304, 843 f. (Kurzbiografie).</li>
<li><a href="Martin_Schumacher_(Historiker)" title="Martin Schumacher (Historiker)">Martin Schumacher</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung, 1933–1945. Eine biographische Dokumentation</cite>. 3., erheblich erweiterte und überarbeitete Auflage. Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5183-1.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Tony+Sender&amp;rft.btitle=M.d.R.+Die+Reichstagsabgeordneten+der+Weimarer+Republik+in+der+Zeit+des+Nationalsozialismus.+Politische+Verfolgung%2C+Emigration+und+Ausb%C3%BCrgerung%2C+1933-1945.+Eine+biographische+Dokumentation&amp;rft.date=1994&amp;rft.edition=3.%2C+erheblich+erweiterte+und+%C3%BCberarbeitete&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3770051831&amp;rft.place=D%C3%BCsseldorf&amp;rft.pub=Droste" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><i>Tony Sender 1888–1964, Rebellin, Demokratin, Weltbürgerin.</i> Historisches Museum Frankfurt am Main, 1992.</li>
<li><a href="Christl_Wickert" title="Christl Wickert">Christl Wickert</a>: <cite style="font-style:italic">Sender, Toni</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Neue_Deutsche_Biographie" title="Neue Deutsche Biographie">Neue Deutsche Biographie</a></cite>. (NDB). <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>24</span>. Duncker &amp; Humblot, Berlin 2010, ISBN 978-3-428-11205-0, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>248–249</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-biographie.de/gnd118613189.html#ndbcontent">deutsche-biographie.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Tony+Sender&amp;rft.atitle=Sender%2C+Toni&amp;rft.au=Christl+Wickert&amp;rft.btitle=Neue+Deutsche+Biographie&amp;rft.date=2010&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783428112050&amp;rft.pages=248-249&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=Duncker+%26+Humblot&amp;rft.volume=24" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><i>Sender, Toni</i>, in: <a href="Werner_R%C3%B6der" title="Werner Röder">Werner Röder</a>, <a href="Herbert_A._Strauss" title="Herbert A. Strauss">Herbert A. Strauss</a> (Hrsg.): <i>Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben</i>. München&nbsp;: Saur 1980, S. 689</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Tony_Sender?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Tony Sender</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=118613189">Literatur von und über Tony Sender</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.reichstag-abgeordnetendatenbank.de/selectmaske.html?pnd=118613189&amp;recherche=ja"><i>Tony Sender</i></a> in der Datenbank der Reichstagsabgeordneten</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lagis-hessen.de/pnd/118613189"><span style="font-style:italic;">Sender, Toni.</span></a> Hessische Biografie. (Stand: 9.&nbsp;April 2025). In: <i><a href="Landesgeschichtliches_Informationssystem_Hessen" title="Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen">Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen</a></i> (LAGIS).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Andreas Diers: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Standpunkte/standpunkte_39-2010.pdf"><i>Linkssozialismus. Ursprünge und Geschichte 1917–1989</i>.</a> (PDF; 376&nbsp;kB) In: <i>RLS Standpunkte</i>, 39/2010, S. 3.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Christa Schell: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://faustkultur.de/1484-0-Schell-Toni-Sender-.html"><i>Toni Sender – »Rebellin, Demokratin, Weltbürgerin«</i>.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Carsten Voigt: <i>Kampfbünde der Arbeiterbewegung: das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und der Rote Frontkämpferbund in Sachsen 1924–1933</i>. Böhlau Verlag, Köln/Weimar, 2009, S. 424.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/recherche/wegbereiterinnen/sender.htm">Porträt zu Toni Sender</a> im Online-Archiv der <a href="Friedrich-Ebert-Stiftung" title="Friedrich-Ebert-Stiftung">Friedrich-Ebert-Stiftung</a></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Hepp (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Die Ausbürgerung deutscher Staatsangehöriger 1933–45 nach den im Reichsanzeiger veröffentlichten Listen</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>1</span>: Listen in chronologischer Reihenfolge. De Gruyter Saur, München / New York / London / Paris 1985, ISBN 3-11-095062-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>4</span> (Nachdruck von 2010).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Tony+Sender&amp;rft.btitle=Die+Ausb%C3%BCrgerung+deutscher+Staatsangeh%C3%B6riger+1933-45+nach+den+im+Reichsanzeiger+ver%C3%B6ffentlichten+Listen&amp;rft.date=1985&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3110950626&amp;rft.pages=4&amp;rft.place=M%C3%BCnchen+%2F+New+York+%2F+London+%2F+Paris&amp;rft.pub=De+Gruyter+Saur&amp;rft.volume=Band+1%3A+Listen+in+chronologischer+Reihenfolge" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Tony Sender 1888–1964, Rebellin, Demokratin, Weltbürgerin.</i> Historisches Museum Frankfurt am Main, 1992, S. 178.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.toni-sender-akademie.de/">Website der Toni-Sender-Akademie e.&nbsp;V.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Michaela Gericke: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/der_morgen/archiv/20221031_0600/kultur_aktuell_0620.html"><i>Kriegsgegnern, Jüdin, Politikerin: Berlin enthüllt eine Gedenktafel für Tony Sender.</i></a> In: <i>RBB.</i> 2.&nbsp;November 2022,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 2.&nbsp;November 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATony+Sender&amp;rft.title=Kriegsgegnern%2C+J%C3%BCdin%2C+Politikerin%3A+Berlin+enth%C3%BCllt+eine+Gedenktafel+f%C3%BCr+Tony+Sender&amp;rft.description=Kriegsgegnern%2C+J%C3%BCdin%2C+Politikerin%3A+Berlin+enth%C3%BCllt+eine+Gedenktafel+f%C3%BCr+Tony+Sender&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.rbb-online.de%2Frbbkultur%2Fradio%2Fprogramm%2Fschema%2Fsendungen%2Fder_morgen%2Farchiv%2F20221031_0600%2Fkultur_aktuell_0620.html&amp;rft.creator=Michaela+Gericke&amp;rft.date=2022-11-02">&nbsp;</span></span>
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